Digitaldruck-Glossar


Auflösung

Der Gummibegriff stiftet Verwirrung bei Monitoren, Scannern und Druckern. Die Auflösung ist nichts anderes als Punkte, die man sieht, wenn man mit dem Auge zu nah heran geht. Je kleiner Ihre Größe und je höher Ihre Anzahl, desto schärfer und detaillierter nimmt das Auge die Bilder wahr. Je nachdem, um welches Medium es sich handelt, heißen die Punkte Pixel, Bildelemente oder Druckpunkte.


DPI

Die Abkürzung wird oft, wenn auch nicht immer korrekt verwendet. Sie steht für: Dots per Inch oder Punkte pro Zoll. DPI ist das Maß für die Auflösung von Ausgabegeräten wie Druckern. Oft schleicht sie sich bei technischen Daten zu Scannern oder Monitoren ein, deren Auflösung eigentlich in PPI gemessen wird.


Gamma

Das Gamma ist das Verhältnis der Tonwerte einer Bilddatei und den tatsächlichen Farbwerten von Monitoren, Scannern und Druckern. Es läßt sich einstellen oder kalibrieren. Beim Monitor, zum Beispiel, über ein zusätzliches Meßgerät, das die Werte auf der Bildschirmoberfläche mißt. Bei Scannern verwendet man Referenzvorlagen. Die Wertverschiebungen können verschiedene Ursachen haben, wie Alter, Temperatur und Umgebung. Kalibrierte Geräte erleichtern das einschätzen von Farbwerten. So kann der Anwender eines kalibrierten Monitors die Qualität eines Scans bereits anhand der Vorschau beurteilen.


Gamut

Farbumfang, oder die Gesamtzahl der Farben, die reproduziert werden können. Den größten Farbraum besitzt das menschliche Auge. Dann kommen die Monitore und zuletzt die Druckgeräte. Bildschirme arbeiten mit dem Rot-Grün-Blau-Spektrum (RGB), das größer ist, als der CMYK-Farbraum (Cyan, Magenta, Yellow, Black) der Ausgabegeräte. Zum Drucken werden die Farben, die außerhalb des Farbraumes liegen, in den druckbaren Bereich verschoben. Dieser Vorgang heißt Gamut Mapping.


Pixel/PPI

Das Wort ist eine Abkürzung aus dem Englischen und steht für Picture Element oder übersetzt: Bildelement. Damit ist die kleinste Dateneinheit gemeint, mit der Bilder elektronisch beschrieben und von digitalen Bildbearbeitungssystemen eingelesen, bearbeitet und ausgegeben werden.

Digitale Bilder bestehen aus Pixeln, die sich gegenseitig berühren. Jedes Pixel weist einen bestimmten Farb- oder Tonwert auf. Das Auge setzt die unterschiedlich gefärbten Pixel zusammen. Das Kürzel PPI steht für Pixel pro Inch (Zoll). Es gibt die Auflösung der Eingabehardware wie Scanner, Digitalkameras und Monitore an.


Pixel-Skipping

Müssen Bilder verkleinert werden, steigt ihre Auflösung. Optisch macht das nichts aus, für die Ausgabe am Drucker können die hohen Auflösungen ein Problem ergeben. Das verkleinern von Bildern, ohne Qualitätsverluste zu riskieren, wird Pixel-Skipping genannt. Bestimmte Pixel aus dem gesamten Bild werden weggelassen. Diese Aufgabe übernimmt der Rechner. Das Hinzufügen von Bildpunkten für eine höhere Auflösung heißt Resampling oder Interpolation.


Punktzuwachs

Ein anderes Wort für Tonwertzunahme. Bei der Ausgabe auf Digitaldruckmaschinen vergrößern sich die Rasterpunkte. Verantwortlich dafür sind Faktoren wie Papiersorte, Farbauftrag und Druckmaschine. Werden sie nicht berücksichtigt, kommt es zu Farbverschiebungen und Details können verlorengehen. Proofausdrucke und die Erfahrung des Druckers beim einstellen der Maschine schützen vor unerwünschten Druckergebnissen.


Rasterweite/LPI

Als Rasterweite wird die Anzahl der Reihen oder Linien von Rasterpunkten in einem Rasterbild bezeichnet. Die Linien haben einen bestimmten Abstand, der die Auflösung des Rasterbildes ergibt. Sie wird in LPI angegeben. Eine Rasterweite von 200 LPI ist sehr hoch und wird nur für einen hochwertigen Druck wie für Kunstkataloge verwendet.


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